Al Bielek - Was hat er früher gemacht ?

Für viele Menschen war Al Bielek sprichwörtlich vom Himmel gefallen, als er sich 1999 während der MUFON Konferenz im Phoenix, Arizona als Augenzeuge und überlebender Teilnehmer des Philadelphia Experiments offenbarte. Nur sehr wenig ist über sein früheres Leben und seine früheren Aktivitäten in den Jahrzehnten davor bekannt. Fast alles was bekannt wurde stammt aus seinen Interviews, und ist im Wesentlichen eine Mischung aus historischen Fakten, biographischen Daten anderer Personen und einer gehörigen Portion Phantasie, wie wir auf diesen Web Seiten aufzeigen werden.
Wir werden Ihnen nun einige Meilensteine im echten Leben des Al Bielek zeigen, was zum besseren Verständnis beiträgt, wie dieser Mann überhaupt mit der UFO- und ELF-Forschung in Berührung kam und - nachdem er mehrere wohlbekannte Personen getroffen hatte - er mit diesen Personen zusammen die umfangreiche Geschichte entwarfen, die sie Anfang der 90er als ihr angebliches Mitwirken im Philadelphia Experiment und Montauk Project präsentierten.


Zurück zu den Wurzeln der Familie: 1927

Als wir nach der Herkunft von Al Bielek forschten, fanden wir ihn zusammen mit einer gewissen Albertina H. Bielek aufgelisted mit dem gemeinsamen Wohnsitz in Scottsdale, Arizona, 6749 Lewis Avenue. Ältere Adressen machten wir als P.O. Box 1672 in Smyrna (Georgia) P.O. Box 44932 in Phoenix (Arizona), P.O. Box 1446 in Prescott (Arizona) und 5631 BV in 32839 Orlando (Florida) aus. Mrs. Albertina Bielek ist schon im December 1988 verstorben. Ein weiters aufgeführtes Famielenmitglied war Edward. R. Bielek, geboren am 19. November 1917, der ebenfall unter der Adresse in Maricopa zu finden war. Mr. Edward Bielek ist im November 1994 verstorben. Der Name dieses Edward R Bielek (sehr wahrscheinlich ein Onkel von Al Bielek) hat Bielek möglicherweise dazu inspiriert, sich den Namen Edward Cameron als Alias für seine Geschichte auszuwählen.

Als wir nun diese Informationen mit dem zusammenfügten, was Bielek 1997 in einem durch Kenneth Burke anläßlich des Global Sciences Congress in Daytona Beach (Florida) geführten Interview gesagt hat, waren wir in der Lage, seine familiäre Herkunft zurück zu verfolgen. Hier nun das, was Bielek bezüglich seiner Eltern geäußert hat:

(Anmerkung: Um die Interview-Zitate nicht zu verfälschen, haben wir auf eine deutsche Übersetzung verzichtet)

"BIELEK: He was also regressed back to a fetus; yes, the whole nine yards. I was reduced only to approximately a one-year-old boy. Why they stopped at this point, I don't know. I think part of the process they intended to put me through was subverted or failed. I know Dr. von Neumann interfered with it at one point. So, I was sent back to 1927 as approximately a one-year-old boy, because, my legal parents, whom I knew as my only parents for many years (Albertina Bielek, maiden name Kurchess, and my father Arthur E. Bielek) were the only parents I knew. I was totally wiped as memory, and I grew up as a kid, literally from a baby but, at the age of one by the birth certificate, which said March 31, 1927, by Christmas I would have been nine months old."

Bielek hat hier den Mädchennamen seiner Mutter falsch wiedergegeben (bzw. wurde der Name durch den Verfasser dieser Abschrift falsch geschrieben). Bieleks Mutter hieß in Wirklichkeit Kirches. Auf den Internet-Seiten von Ancestry.com (und hier in der Jachowski/Kiefer/Schmidt Genealogie) fanden wir seine Famile aufgelistet:

 
Bieleks Stammbaum
 
Josef Bielek,
Als Großvater
 
Arthur Bielek
Josefs Sohn
 
Arthur Bielek
Als Vater
 
Albertina Kirches
Als Mutter
 
Al Bielek
der 'lebende' Bielek

Offensichtlich wurde Al Bielek in New York geboren ( sein Vater war in New York geboren worden und Al Bieleks Sozialversicherungs-Nummer (SSN) beginnt mit 089-20-XXXX, was belegt, daß die Nummer in New York vergeben wurde. Aus Datenschutzgründen dürfen wir die vollständige Nummer leider nicht darstellen), und zog später immer wieder um, verbrachte jedoch viele Jahre in Florida und Arizona.
Der nächste Ausschnitt ist wiederum aus dem Interview von 1997 anläßlich des Global Science Congress, als Bielek davon sprach, wie er 'verjüngt' und in den Körper eines Kleinkindes verpflanzt worden ist:

"My first memory in that family was as a kid sitting at mother's grand piano next to a Christmas tree so high. I was sitting next to it, and they had the family around exchanging presents. It was a family get-together in Jamaica, New York. I finally was able to pull the memories back and remembered the fact that I understood everything they were saying. Now, since when does a less than one-year-old child understand what adults are saying? A few things blanked out. Certain things were said and didn't register or blanked out. The people who were there, of course, I knew later. I grew up with them. I knew exactly who they were - various aunts, uncles, cousins, brother of my legal mother, and so forth. Well, I grew up knowing nothing of my past. I was Al Bielek. I was very heavily repressed in many respects..."


Bielek und seine Zeit in der US Navy 1939 bis 1941

Bielek wurde wiederholt nach seiner Dienstzeit in der US Navy befragt, und antwortete darauf, daß er (als Edward Cameron) zusammen mit seinem Bruder im September 1939 in den Dienst trat. Nach einer 90-Tage-Ausbildung wurden beide an Bord der USS Pennsylvania (BB 38) geschickt. Unsere Nachforschungen bezüglich dieser Aussage haben keine Beweise ergeben, daß Bielek die Wahrheit gesagt hat, das National Achiv war nicht in der Lage, überhaupt irgendwelche Dokumente über einen Edward oder Duncan Cameron für die fragliche Zeit zu finden. Für weitere Einzelheiten lesen Sie bitte auch unsere Angaben auf der Seite Al Bieleks frisiertes Familenalbum. Bielek selbst hat ebenfalls nie irgendeinen Beweis erbracht, daß er überhaupt jemals in der Armee der Vereinigten Staaten gedient hat, und ohne seine Dienstnummer oder genauere Angaben zu seiner Laufbahn (wenn es denn eine gegeben hat) kann nichts Zuverlässiges über diesen Abschnitt seines Lebens gesagt werden.


Bielek und Ivan Terence Sanderson: 1952 bis 1963

Diese Stück eines Internet-Chats aus dem Jahre 1999 fanden wir auf der Web Site von Eugenia Macer-Story:

"CHIT: In this particular passage Ivan Sanderson is discussing the possible validity of the Trevor James Constable [ameboid, aerial "critters"] photographs, and mentions: "Another engineer -- Al Bielek -- expressed doubts, but so far no professional photographer has proved the negatives to be fakes."
CHAT: "Well, well and my, my. Is this "our" Al Bielek? The Montauk Bielek? If so, it would seem he was in the UFO milieu longer than I had suspected."

Macer-Story schreibt weiter: "Since Ivan Sanderson died of brain cancer in 1975, this would mean that Al Bielek was active as a skeptic in the anomalies arena fully thirteen years before he suddenly emerged into the "ufo research" viewscope, claiming to have traveled in time."
Auch wenn Macer-Story zugeben muß, daß "these 'Internet Chat' statements cannot be proven and have the total significance of ghosts chatting at night beside a cold radiator (diese Internet-Behauptungen nicht bewiesen werden können und so nichtssagend sind wie die Unterhaltung von Geistern, die nachts bei einer kalten Heizung chatten", so war es doch ein Hinweis auf eine mögliche Verbindung von Al Bielek mit Ivan Terence Sanderson, dem wir nachgegangen sind.

 Macer-Story hat sich hier geirrt. Sanderson ist schon 1973 gestorben. Wie auch immer, wenn es sich so zugetragen hat, wie in dem Chat oben beschrieben, dann hat Macer-Story vollkommen recht, und Bielek 'fiel nicht vom Himmel' was die UFO-Forschung und das Philadelphia Experiment angeht und wie er es immer wieder seit seinen ersten Auftritten in den Jahren 1989/90 dargestellt hat.

Hier ein weiterer Ausschnitt aus dem gleichen Interview von 1997:

"...I went into the Navy, came out, went into my own business, and eventually left that and went to school. I moved to California, finished school, and became an electronic engineer from 1958 through 1988. I retired in 1988 but, during that period, I developed a very passionate interest in the 'Philadelphia Experiment.' I had no reason to know why at that point. In 1952, I met Ivan T. Sanderson, who did his own investigation into the "Philadelphia Experiment" in 1952 and 1953. Then, I moved west and recontacted him 10 years later in 1963, when I was working in State College, Pennsylvania."

In diesem Zitat aus dem 97er Interview bestätigt Bielek, daß er Ivan T. Sanderson gekannt hat. Sanderson ist seinerseits eine interessante Person bezüglich des Philadelphia Experiments.
Tatsäch hat Bielek hier schon zum zweiten Mal gesagt, daß er Sanderson schon aus den frühen 50ern kannte. Zum ersten Mal erzählte Bielek von seiner Bekanntschaft mit Sanderson in seiner 1990er MUFON Rede:

"Ivan T. Sanderson-- he never wrote a book on the subject, died in 1973 -- was very interested in the Philadelphia Experiment himself; in fact some of his final material wound up in Moore's hands and that's where Moore did get some of his research material. But where he basically got the information he obtained, I don't know. Other than some interviews, an interview someplace along the line with Allende and whomever else. I never talked with Moore, and I don't know where he got his source, or his sources of information."

 
Ivan T. Sanderson
Der Punkt, warum Al Bieleks Bekanntschaft mit Ivan T. Sanderson von Bedeutung für unsere Nachforschungen war, ist die einfache Tatsache, daß Bielek immer wieder behauptet hat, seine Erinnerung an das Philadelphia Experiment wäre erst zu ihm zurückgekehrt, nachdem er im Jahre 1988 den Film "Das Philadelphia Experiment" gesehen hat. Diese Behauptung erscheint uns absolut unglaubwürdig, weil Bielek in seinem 1997er Interview eindeutig sagte, daß Sanderson selbst schon die Hintergründe des Philadelphia Experiments im Jahre 1952/53 untersucht hat. Wir können annehmen, daß jemand wie Sanderson, der unter anderem auch mit UFO-Forschung beschäftigt war, sich mit Sicherheit mit Bielek über diese Thema unterhalten hat.

In seinem Buch 'UNINVITED VISITORS' (Erstausgabe 1967 durch Cowles Education Corporation, New York) hat Sanderson sehr ausführlich über seine Gedanken und Vermutungen bezüglich des Philadelphia Experiments geschrieben und sich überwiegend auf die Allende Briefe bezogen. Es sollte an dieser Stelle auch erwähnt werden, daß Ivan T. Sanderson mit Morris K. Jessup, dem Autor von 'Case for the UFO' befreundet war und somit direkten Zugang zu den Informationen aus erster Hand erlangte. Personen aus Jessups engerem Bekanntenkreis haben wiederholt nach Jessups mysteriösem Tod im Jahre 1959 behauptet, daß Jessup Sanderon das besagte Buch mit den Anmerkungen mit der Maßgabe aushändigte, es gründlich durchzulesen und dann gut wegzuschließen für den Fall, daß Jessup etwas passieren würde. Sanderson wurde später mehrfach auf den Verbleib diese Buches angesprochen, stritt aber dessen Besitz immer ab.

Nochmals zur Erinnerung: Bielek hat behauptet, daß er fast nichts über das Philadelphia Experiment gewußt und sich auch bis 1988 nicht dafür interessiert hat. Doch die Tatsache, daß Bielek sagte, Sanderson sei sehr am Philadelphia Experiment interessiert gewesen, beweist zu einem gewissen Grad, daß Bielek mit Sanderson über dessen Nachforschungen gesprochen haben muß. Moore und Berlitz haben ihr Buch "Das Philadelphia Experiment" 1978 herausgebracht, daß war volle 10 Jahre, bevor sich Bielek 1988 für dieses Thema interessierte. Erstaunlicherweise war Bielek derart mit Sandersons Erkenntnissen vertraut, daß er schließlich sagte: "in fact some of his final material wound up in Moore's hands and that's where Moore did get some of his research material (Tatsächlich ist Einiges von seinem [Sandersons] Material in die Hände von Moore gelangt und auf diese Weise kam Moore zu einem Teil seiner Forschungsergebnisse)."

Aber wie kann Bielek bewerten, daß überhaupt Material von Sanderson in die Hände von Moore gelangt ist, wenn er nicht schon VOR dem Erscheinen des Buches von Moore/Berlitz im Jahre 1978 die Ergebnisse von Sandersons Nachforschungen detailiert gekannt hat?


Bielek und seine früheren Arbeitgeber: 1956

Ebenfalls im gleichen Interview erzählte Bielek etwas über seine Vergangenheit und seine früheren Jobs:

"LE: During this time, before you had awareness unfolding about your interaction with the government, didn't they have you doing anything?

BIELEK: Not until sometime around 1956. I was in Hawaii working for the Navy department in 1956 as a civilian employee through Hoffman Electronics of Los Angeles and was assigned to Pearl Harbor. I was there a little over a year."

Hoffman Electronics mit Sitz in Los Angeles war und ist noch immer eine real existierende Firma. Die derzeitige Internet-Adresse ist http://www.navcom.com. Die Firma hat mittlerweile ihren Namen in NavCom Defense Electronics, Inc. geändert.
1932 gegründet, ist Hoffman Electronics heutzutage ein auf Navigations-Systeme, Höhenmesser und Testgeräte spezialisertes Unternehmen, das für das US-amerikanische Verteidigungsministerium arbeitet. Die Firma hat Zweigstellen in El Monte, Kalifornien und in Warner Robins, Georgia. Wir haben versucht herauszufinden, ob Bielek jemals für diese Firma gearbeitet hat, doch auf Anfrage erwiderte das Unternehmen, daß es keine Unterlagen mehr aus den 50er Jahren besitzt.

Eine weitere kaum bekannte Begebenheit ist, daß die Hoffman Electronics Corporation im Jahre 1962 eine Serie von Science Fiction Geschichten als Anzeigen in der Zeitschrift 'Scientific American' namhafter Autoren herausgegeben hat: Zwei Geschichten von Isaac Asimov und je eine von A.E. van Vogt, Fritz Leiber, Frank Riley und Robert A. Heinlein. Aber schon weit vor 1962 gab es eine mögliche Verbindung zum Philadelphia Experiment. Kurz nachdem die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg eingetreten waren, hörte Heinlein mit dem Schreiben auf, seine Geschichten erschienen jedoch auch im Jahr 1942. Von 1942 bis 1945 arbeitete Heinlein als Ingenieur im Material Labor des Naval Air Material Center im Kriegshafen von Philadelphia. Auch zwei andere bekannte Schriftsteller arbeiteten zur gleichen Zeit dort, L. Sprague de Camp und Isaac Asimov. Deren Einstellunggespräche wurden von Heinlein eingefädelt. Es wird berichtet, das Heinlein zeitweise als Verantwortlicher für das Höhenforschungs-Laboratorium eingesetzt war, welches später an der Entwicklung von Druckanzügen beteiligt war. Der Löwenanteil von Heinleins Arbeit betraf jedoch Projekte, die der Entwicklung und dem Testen diverser Materialien und Geräte für den Flugzeugbau dienten. Nach dem Krieg zog Heinlein wieder nach Kalifornien und setzte seine Schriftsteller-Karriere fort. Etwa zu dieser Zeit wurde er von seiner ersten Frau geschieden.


Bielek und seine früheren Abeitgeber 1972/1973

In einem Internet Message-Board (http://valentinesdesigns.com/wwwboard/)schrieb jemand, der, nachdem wir Kontakt mit ihm aufgenommen hatten anonym bleiben wollte, folgende Nachricht bezüglich Al Bielek: (Anmerkung: Leider zeigt das Board keine Nachrichten mehr an, die vor dem 15. September 2001 geschrieben wurden. Es sind jedoch noch einige jüngere Nachrichten dieser Person namens Jess Sumguy zu finden)

Posted by Former Chicagoan info on Al Bielek on March 02, 1901 at 10:35:04:

If the Montauk Al Bielek is the fellow who I think he is, I recall working with him in Chicago in the 1970's at a company called the Vapor Corporation where he contracted as an Engineer.
He was pretty caught up in Government Cover-up research at that time and had one story after another about Plots, UFO's, SETI and you name it. I think he was modeling himself after Sherman Skolnik, another Chicago "once upon a time" researcher. This particular Al seemed wrapped up in worries that Rockerfeller was going to be appointed President after Nixon ousted himself. Nice enough guy and interesting to listen to, but I'm afraid he didn't look to me like he was zapped into this space-time continuum, nor someone who had walked the surface of mars. I think Al just got a little too close to his own stories.

Just my $.02

Wir schrieben eine Antwort zu dieser Nachricht und Jess Sumguy erzählte uns weitere Einzelheiten über seine Zeit mit Al Bielek:

In Reply to: Re: Al Bielek posted by fred on March 02, 1901 at 11:31:40:

Fred,
I've little more to add to my first post other than I find his story pretty hard to believe, but it sure seems like a logical progression for Al from what I recall of his interests at the time we spoke many years ago. He was into underground bases and gov't / et plots for as long as I knew him. I think it was around 1972-1973 time frame. I did a search and found a pic of Al and I'm pretty sure he's the one.
Don't bother emailing to above, it's bogus. If you have any specific questions just post em here.

Sorry...

Nun, da diese Person anonym bleiben wollte, konzentrierten wir uns auf die Firma 'Vapor' und stellten fest, das es sie wirklich gibt. Hier noch ein paar weitere Details über diese Firma, die wir als zutreffend überprüft haben, geschrieben von dem anonymen Chicagoer:

Posted by Jess_Sumguy on March 03, 1901 at 18:55:08:

In Reply to: Re: Al Bielek posted by fred on March 03, 1901 at 17:51:06:

Fred,
Vapor Corporation was in Niles IL. They made door openers for subways, etc. The division I worked at was the VapAir division, which manufactured temperature controllers for Govt contracts. Al was consulting as an EE when I was there. I think they were bought out by Sunstrand in '73 or so and moved to Rolling Meadows IL. Lost touch with them thereafter as I was busy with my own career and raising a family.
I haven't seen Al's website, I'll have to look around for it. I've read through a bunch of the ASCII stuff floating around Usenet. Never had a opportunity to say anything before stumbling upon this site, but have been reading about Al for the past couple years as he's mentioned in various places.
Hey! If I had a method to get people to pay me $45 a go at listening to one of my "once upon a time and this is no sh*t" stories, I'd be doing it too. More power to him. Caveat Emptor - everyone has to exercise his or her own wisdom in deciding if someone is the real thing or not. I tend towards the open minded side, but someone has to jump some pretty high hurtles to get me to go slack jawed in awe. As I said, Al was pretty interesting to talk to, but he did have a liking for the mysterious which I think is the trigger for the tales. Perhaps he believes it all (which I guess would mean he was telling the truth in his own reality). There are a couple other fellows involved in the narratives I've seen, so perhaps they've all just keyed off one another's desire for adventure. Dunno. One think I did sense when I spoke to Al was that he truly wanted to know the truth about such things, felt it was imperative that people should tell the truth, and I'd be awfully disappointed if I knew he was purveying something other than that.
BTW, while I'm waxing philosophic, I've read a lot of messages on this board and aside for the usual nasty trolls, there seems to be a lot of folks truly hoping its all true. For the couple folks that are struggling with the negativity, the Internet spawns such stuff - the more attention you call to it, the bigger and nastier it grows. Just brush it aside like the dandruff it is and focus on the positive.

Peace

Dieser anonyme Zeitgenosse erzählte uns eine Menge Einzelheiten über die Firma und seine gemeinsame Zeit mit Al Bielek, die insgesamt als verläßlich gewertet werden können. Und er machte uns seinen Standpunkt bezüglich Al Bielek klar und warum Bielek anderen Leuten derartige Geschichten auftischt: "Perhaps he believes it all (which I guess would mean he was telling the truth in his own reality)" - Vielleicht glaubt er das alles selber (was bedeuten würde, das er von seinem Standpunkt aus die Wahrheit erzählt).

Das interessante an diesen Informationen ist, daß Bielek offensichtlich schon seit den frühen 70ern in der 'Szene' von UFO- und Verschwörungs-Forschern tätig war und keineswegs ein so 'normales' Leben führte, wie er es immer wieder darstellte, seit er 1989 in das Rampenlicht trat.


Bielek und das Pacific Northwest National Laboratory 1979/1980

Einen weiteren Hinweis auf Bieleks berufliche Aktivitäten in den 70ern fanden wir in einem deutschsprachigen Buch über das Leben von Nikola Tesla. Der Titel ist "Nikola Tesla - Genie unserer Zukunft", die ISBN-Nummer lautet 3-922367-60-7. Das Buch wurde 1994 vom VAP-Verlag, Wiesbaden herausgegeben. In diesem Buch berichtet der Autor von der United States Psychotronic Association (USPA) Konferenz des Jahres 1982, auf der Al Bielek als Gastredner auftrat und über die Erforschung von Längstwellen (Extreme Low Frequencies - ELF) berichtete, die im Juli 1979 im Nordwesten der USA angemessen wurden. Bielek berichtete von seiner Zusammenarbeit mit William Bise, einem amerikanischem Forscher, der als Erster in den 70ern das sogenannte "Woodpecker Signal" entdeckte. Bise war mit Bielek befreundet, und beide erforschten ELF-Phänomene im Nordwesten der USA. Auch wenn auf Anfrage unsererseits der Vorstand des Pacific Northwest National Laboratory in Richland (Washington), repräsentiert durch Mrs. Karen L. Hoewing, in einer von ihr am 9. April 2001 gesendeten email nicht bestätigen konnte, daß Al Bielek zwischen 1977 und 1980 ein Angestellter des Instituts gewesen ist, so beweist doch die von Bielek auf der USPA Konferenz vorgetragene Rede, daß er eng mit Bise zusammengearbeitet hat. Tonbandaufzeichnungen auf Compact-Cassette können noch immer über die USPA bestellt werden.
 
 
Bise, der damals der Direktor des "Pacific Northwest Laboratory for the study of Non-ionizing Radiation" in Portland (Oregon) war, verfaßte einen Bericht über Verhaltensänderungen hervorgerufen durch elektromagnetische Wellen. Der Bericht hieß "Radio-frequency Induced Interference Responses in the Human Nervous System - Wechselwirkung zwischen dem menschlichen Nervensystem und Radiowellen". Er beschrieb die Versuche, die an 10 freiwilligen Testpersonen in der Zeit vom Juli 1975 bis zum Juni 1976 durchgeführt wurden. Er berichtete, daß "biological interference responses in the human nervous system can be elicited (caused) not only by pulse-modulated but by continuous wave radio-frequency at power densities substantially below those levels that exist in a typical urban environment" - Etwa: Reaktionen im menschlichen Nervensystem können außer durch puls-modulierte auch durch Dauerstrich (ununterbrochene) Radiowellen hervorgerufen werden, deren Stärke weit unter der Stärke der natürlichen Radiowellen in der Umgebung liegen." In dem letzten Abschnitt seines Berichtes hält Bise fest, daß etwa 5% der US-amerikanischen Bevölkerung in Gebieten mit hoher elektromagnetischer Belastung leben, und das dies "a meaningful risk factor for the general population appears to exist" - ein bedeutsames Risiko für die gesamte Bevölkerung bedeutet.
 

Dieses war eine der allerersten Studien, die sich mit dem später als "Elektro-Smog" bezeichneten Thema befaßten. Weitere Studien leiteten schließlich die Diskussion über die Gefahren durch Handys ein. Der Arbeitstitel von Bises Bericht erzeugt die Assoziation mit dem Themengebiet der Auswirkungen von Radiowellen auf das menschliche Gehirn, mit anderen Worten: Bises Studien gründen auf Effekten, die später der Gegenstand weit umfangreicherer Untersuchungen wurden und gemeinhin als Experimente zur Gedanken-Kontrolle bekannt wurden (Montauk). Und da Bielek eng mit Bise zusammengearbeitet hat, ist es nicht von der Hand zu weisen, daß Bieleks Ideen über Gedanken-Kontrolle in dieser Zeit ihren Ursprung haben.


Bielek und die USPA: 1975 bis 1998

Als wir uns näher mit dem Pacific Northwest National Lab beschäftigten, fanden wir mehr über Bill Bise heraus, der ja zumindest in den Jahren 1979 und 1980 eng mit Al Bielek zusammengearbeitet hat. Beide sind als Gastredner für die USPA Konferenzen der Jahre 1980 und 1981 aufgeführt, und Bielek hat auch später noch Vorlesungen bei der USPA gehalten, zuletzt im Jahre 1998. Dies wurde mir in einer email vom 16. April 2001 durch den Schatzmeister und Sekretär der USPA, Bob Beutlich, bestätigt:

"Al Bielek was attended the initial conference held in 1975 in Indianapolis, IN. and was a charter member. His first lecture was a joint presentation with Bill Bise, audio tape # D-7,1980, "A Magnetic Pacer". In 1981 Bise/Bielek presented Measurements of ELF & It's Parameters, audio tape # E-10 Did not list the Labs from which they both came, do not know as a matter of record. He also presented in following years : 1985 tape# J-12; 1990, tape# P-3; 1991 Tape# Q-6a and 1998,Tape#Y-12 and Y-26. He attended other years but did not present a paper, but have no record of those, only personal recollection. Preston Nichols lectured from '83 to '88 and then in '91, he came as an individual presented, not from any institute/org. to the best of my knowledge."


Bielek und der Film "Das Philadelphia Experiment"

Lassen Sie uns nun wieder zu Al Bielek zurückkehren und was er über den Film "Das Philadelphia Experiment" von 1984 zu sagen hat.

Hier ein Ausschnitt aus dem Interview von 1997:

"It's an interesting thing that the first time I went public with the story in the lectures was in Phoenix, Arizona, 1989. I had only become aware of my involvement in 1988. It was all blanked out in the meantime. There was a very thorough job of brainwashing, believe me, but it finally broke through. It broke through in January 1988, when I watched HBO late one Saturday night. I had never seen the movie, 'The Philadelphia Experiment.' Of course, it had gone through the regular movie circuits before that, and I'd seen the dockets in the local movie in the town I was in at that time, Sedona, Arizona. The docket was 'The Philadelphia Experiment.' (Editors Note: The movie "The Philadelphia Experiment" was released for US movie theaters on 1 August, 1984.) I was only there a week and, for some reason, I didn't go. I didn't see it again. Then, it went into the video format, and EMI Thorn took it over and got the rights to put it on video from the producers, and they started showing it. So, that night on HBO at 4 a.m., they announced that the next feature of the evening would be "The Philadelphia Experiment." Well, I was about to go to bed, but I said, no, because I wanted to watch it. I'd heard so much about it."

Sedona in Arizona ist nicht sehr weit von Scottsdale entfernt, nur etwa 130 Meilen, und nur etwa 60 Meilen entfernt von Prescott. Somit liegen alle Orte in dem Gebiet, in dem Al Bielek zusammen mit seiner Mutter Albertina jahrelang gewohnt hat. Der nächste Auszug stammt aus dem Fragen und Antworten-Teil (Q&A) der schritlichen Aufzeichnung seiner Rede anläßlich der berühmten MUFON Konferenz im Jahre 1990, die am 12. Oktober 1991 durch Clay Tippen verfaßt und später im Oktober 1992 durch Rick Anderson korrigiert wurde:

"QUESTION: How about the movie?"

"ANSWER: The movie is produced by EMI Thorn. Thorn Industries existed from the turn, well sometime in the 19th century, 1820-1830. It was the company in England that produced scientific instruments for England and for Europe. It was taken over in 1850 by the Wilson Brothers, who inherited it from their mother. And they were in it until sometime after the turn of the century, when they died. In the 1980's-- late '70's early '80's-- I don't know the exact date, but there was a merger between Thorn Industries and EMI Corp- oration. An electromagnetic industries which EMI label and records are very well-known in England, and here, and all over the world. There was a merger. Who bought who out? I don't know. And they decided they were going to do a movie. They decided on doing the Philadelphia Experiment!

... In February of 1989, I was in New York, along with my brother, and a gentleman by the name of Preston Nichols, who did a presentation to the New York Chapter of the USPA, the United States Psychotronics Association (Clarence Robinson, president). He did the Phoenix Project, and I did the Philadelphia Experiment, and a video tape was made of this thing privately. We knew there was somebody there filming. It was not for release later."

The story I was given, quite a few months later, by Preston, was rather interesting. He said along about July, he was visited one night in his lab. Somebody knocked on the door. They said, 'Preston Nichols?' 'Yes!' 'I am Bill... so & so from EMI Thorn Industries in England. I am their chief archivist. I thought you would like to know the story.' He said, 'We've been looking for you, for quite some time.' He says, 'What do you mean you've been looking for me.' He said, 'I can show you why.' And he showed him a picture, taken of a family portrait of the Wilson brothers in 1890, along with a third party, Aleister Crowley.

He is quite well-known to people in Metaphysics, regardless of what you think of him. He was apparently a very heavy investor in the corporation, and he lived until the fifties, 1950, and a fourth party. The fourth party was a picture of my friend Preston, looking approximately ten years older than he does now. He said, 'We had this picture when we saw the video tape of you in New York giving this presentation; we knew we had finally found you.' He says, 'Can I have the picture?' He said, 'No.' He says, 'Well what's the story?' He said, 'The story is, that Crowley said that you were not of this time.' (Referring to 1890.) 'You were out of the FUTURE! And you gave us the entire story of the Philadelphia Experiment, and it has been in our archives since 1890! We've known the story, we have now only decided, recently,' that's 1983 approximately, 'to produce it.'
Well, they went to the U.S. government to film on Long Island, because they knew that the other terminal was on Long Island at Montauk. The U.S. government totally refused to allow them near the place. That's when they went over to Wendover, Utah for the other terminal of the '84, as they called it, experiment. I know Wendover, Utah, because I worked in Salt Lake City and I went out to Wendover a number of times; that's the old Wendover Air Force Base, which was used during World War II extensively. But that is, Believe it or Not (Ripley would've loved this one), the story of how they got the script, or the basic material to write the script of the Philadelphia Experiment. They embellished it of course. He admitted to this. They added things to make this a more interesting story. The love angle, the trips into California and so forth. So a good part of this was fiction, but the basic story was fact, which they expanded to make the movie."

Es ist sehr aufschlußreich, daß Al Bielek behauptet, er hätte in Salt Lake City gearbeitet und wäre oft auch nach Wendover gefahren, also zu exact den zwei Orten, an denen 1983/84 die Außenaufnahmen zum Film "Das Philadelphia Experiment" mit Michael Pare gedreht wurden.

Aber wie paßt das mit Bieleks Aussagen von 1997 zusammen, daß er kaum etwas über das Philadelphia Experiment gewußt hat und sich bis 1988 auch nicht dafür interessierte? Es macht schon stutzig, daß Bielek in Salt Lake City war und sehr viele Einzelheiten über die Entstehung des Films erzählt hat.

In seiner Rede zur MUFON Konferenz von 1990 erzählte Bielek eine etwas andere Version von der Zeit, als der Film entstanden ist:

"QUESTION: Yes! You said that in 1943 you went to '83, and back to '43. And when you came to with your memory in '88, it would show that in this particular dimension you were possibly somewhere else in '83.... Do you know what I am saying? You were in two places in '83.

ANSWER: True. In 1983, I as Alfred Bielek was working in Los Angeles, California. I was a little far removed from the East Coast.


Nächster Teil: Bielek und die MUFON Konferenz von 1990